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Wie ein Hochschulstandort wirklich weiterkommt

Im deutschen Bildungsföderalismus konkurrieren Hochschulen in sechszehn Bundesländern jedes Jahr um neue Studierende. Längst stehen sie auch im Wettbewerb mit Bildungseinrichtungen in ganz Europa. Viele Hochschulen in Deutschland streben danach, einen Exzellenzstatus zu erhalten. Man will so nachhaltig wahrnehmbar werden. Doch Sachsen-Anhalt verfügt über keine einzige Exzellenzuniversität. Wie kann man die Hochschulen des Landes dennoch attraktiv positionieren?

Case-Ansprechpartner bei WAALD

E-Mail
Dr. Christopher Vorwerk Senior Associate Beyond Politics
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Was macht unbekannte Hochschulen zu Wunschorten?

Als WAALD sich erstmals mit den Hochschulstandorten in Sachsen-Anahlt beschäftigt, zeigt die Analyse: Die dortigen Angebote halten viel und versprechen zu wenig. Es gibt verborgene Perlen wie die kleine Kunsthochschule auf einer Burg. Andere verfügen über spannende Kooperationen, eigene Ausstellungsgalerien, Start-up-Förderung oder sogar ein Test-Krankenhaus, in dem Medizinstudenten üben können.

Viele der Standorte bieten niedrige Lebenshaltungskosten, manche kommen dabei auch noch auf Traumquoten von einem Lehrenden auf zehn Studierende. Doch reine Standortvorteile reichen in diesem Bildungswettbewerb der Länder nicht aus. Es braucht ein höheres Ziel, einen Auftrag.

Wie kann sich ein ganzes Bundesland als Hochschulstandort zukunftsfähig aufstellen? Indem es einen klaren Auftrag formuliert, der sowohl als Selbstverständnis als auch in der Außenwahrnehmung mobilisiert und Sinn stiftet.

Ralf Schmidt-Bleecker, Managing Partner WAALD, Case-Lead

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Die Lebensentscheidung: Wer will ich sein?

Je tiefer sich das Team von WAALD einarbeitet, desto stärker wird die Erkenntnis: Keiner weiß verlässlich, was die Zukunft bringt. Echte Sicherheit kann nur aus den jungen Menschen selbst heraus wachsen – in der Art, wie sie Herausforderungen angehen, Spaß am Lösen von Problemen entwickeln und sich selbst in die Welt einbringen. Die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit ist demnach der beste Weg, um Zukunft aktiv zu gestalten. Die Bedingungen dafür sind an den Hochschulen des Bundeslandes bestens gegeben.

Das entwickelte strategische Narrativ "Wirklich weiterkommen" bringt dies auf den Punkt. Es motiviert, die Zukunft- und Persönlichkeitsbildung selbst in die Hand zu nehmen. Das Thema findet Eingang in die politische Agenda des Landes. Gegenüber der Presse bekennen sich nicht nur die Hochschulen, sondern auch das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes zu diesem Auftrag.

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Wie eine Kampagne Studienentscheidungen beeinflusst

Gemeinsam mit dem Joint Venture WLDX wurde das Narrativ in eine preisgekrönte Digitalkampagne übersetzt. Mit innovativen Tools wie dem Persönlickeitstet "RE/FLECT" und der Suchmaschine "RE/SEARCH", mit starken Botschaften und persönlichen Geschichten konnten wir das Profil der Hochschulen in Sachsen-Anhalt signifikant steigern.

  • Für 37% der Schüler, die die Kampagne nicht kennen, kommt ein Studium in Sachsen-Anhalt nicht infrage. Bei Schülern, die die Kampagne kennen, liegt der Wert bei nur 19%.

  • Nur 27% der Schüler, die die Kampagne nicht kennen, würden einen Studienplatz in Sachsen-Anhalt annehmen. Bei Schülern, die die Kampagne kennen, liegt der Wert bei 46%.

Mehr zum Case bei unserem Joint-Venture-Partner und im untenstehenden Case-Video.

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